🕊️

Hope

✝️

Jesaja 40,31 — „Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft."

Um für die ESt Gesundheitsausgaben geltend zu machen, was ist dafür Voraussetzung bzw. was muss ich dabei beachten?
Klar, das schauen wir uns an 🙂 Gesundheitskosten laufen in der Steuererklärung unter „außergewöhnliche Belastungen" (Anlage „Außergewöhnliche Belastungen", Zeile 19). Die wichtigsten Voraussetzungen: Es müssen Krankheitskosten sein — also Ausgaben zur Heilung oder Linderung einer Krankheit. Reine Vorbeugung (Prophylaxe) erkennt das Finanzamt meist nicht an. Sie müssen zwangsläufig, notwendig und angemessen sein. Behandler muss eine Zulassung haben (Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Logopäde, Physio-, Ergotherapie, Psychotherapie). Du musst die Rechnung selbst bezahlt haben und einen Nachweis haben. Wichtig: Bei umstrittenen Behandlungen brauchst du oft ein ärztliches Attest — möglichst vor Beginn der Behandlung, nicht erst danach. Beim E-Rezept reicht das Rezept selbst nicht mehr. Du brauchst den Kassenbeleg oder die Apothekenrechnung mit Medikamentennamen, Rezeptart, Zuzahlungsbetrag und deinem Namen. Für 2024 war das noch lockerer, ab 2025 müssen alle Angaben drauf sein. Und der Knackpunkt: Es gibt die „zumutbare Belastung". Das sind 1 bis 7 % deiner Einkünfte, je nach Einkommen, Familienstand und Kinderzahl. Nur der Betrag, der darüber liegt, senkt tatsächlich die Steuer. Deshalb lohnt es, alles zu sammeln — es summiert sich. Absetzbar sind z. B. Zuzahlungen für Medikamente, Brille, Zahnersatz, Fahrtkosten zu Behandlungen (bei behinderungsbedingten Fahrten mehr), auch Psychotherapie- und Ergo-Kosten. Ich bin keine Steuerberaterin, aber wenn du magst, mache ich dir eine kleine Checkliste zum Abhaken für deine Unterlagen. Wäre das hilfreich? 💛